Stand: 29. Juni 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der Software-as-a-Service-Anwendung „Arch. CRM" des folgenden Anbieters:
ARCH — Inhaber: Nando Hemmelskamp
Max-von-Laue-Weg 5
27798 Hude, Deutschland
E-Mail: contact@arch-scale.com
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der von ARCH (nachfolgend „Anbieter") bereitgestellten Software-as-a-Service-Anwendung „Arch. CRM" (nachfolgend „Software" oder „Plattform") zwischen dem Anbieter und seinen Kunden (nachfolgend „Kunde").
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Es richtet sich nicht an Verbraucher (§ 13 BGB). Mit Vertragsschluss bestätigt der Kunde, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.
(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt.
(4) Begriffe: „Nutzer" sind die vom Kunden berechtigten natürlichen Personen, die im Rahmen des Kunden-Kontos auf die Software zugreifen. „Inhalte des Kunden" sind alle vom Kunden oder seinen Nutzern in die Software eingestellten Daten, Texte, Bilder und sonstigen Informationen.
(1) Arch. CRM ist eine webbasierte Software für Immobilienmakler und Immobilienunternehmen zur Verwaltung von u. a. Objekten, Kontakten, Unternehmen, Vorgängen (Deals), Aufgaben und Exposés sowie zur Anbindung von E-Mail- und Kalenderdiensten. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus der vom Kunden gewählten Leistungs-/Preisstufe und der Leistungsbeschreibung auf arch-scale.com zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
(2) Der Anbieter stellt die Software über das Internet zur Nutzung bereit. Eine Überlassung des Programmcodes oder eine Installation der Software beim Kunden erfolgt nicht. Der Vertrag ist rechtlich als Mietvertrag (§ 535 BGB) einzuordnen, soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt ist.
(3) Der Anbieter bindet zur Erbringung der Leistung Leistungen Dritter ein, u. a. zur Zahlungsabwicklung, zur E-Mail-/Kalenderintegration und zur Kartendarstellung. Für die Nutzung dieser Drittleistungen können ergänzend deren Bedingungen gelten.
(1) Die Darstellung der Software auf der Website stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung an den Kunden, ein Angebot abzugeben.
(2) Der Kunde registriert sich über die bereitgestellte Anmeldefunktion und macht dabei wahrheitsgemäße und vollständige Angaben. Der Vertrag kommt mit der Aktivierung bzw. Freischaltung des Kunden-Kontos durch den Anbieter zustande.
(3) Testphase: Sofern der Anbieter eine kostenlose Testphase anbietet, kann der Kunde die Software für den angegebenen Zeitraum (derzeit 14 Tage) unverbindlich und kostenfrei testen. Die Hinterlegung von Zahlungsdaten ist hierfür nicht erforderlich. Nach Ablauf der Testphase endet der Testzugang automatisch; ein kostenpflichtiges Abonnement kommt nur durch eine ausdrückliche Bestellung des Kunden zustande. Eine stillschweigende Umwandlung der Testphase in ein kostenpflichtiges Abonnement findet nicht statt.
(4) Der Kunde ist für die ordnungsgemäße Verwaltung der unter seinem Konto angelegten Nutzer verantwortlich.
(1) Der Anbieter stellt die Software im Rahmen der technischen und betrieblichen Möglichkeiten bereit und bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit. Eine bestimmte Verfügbarkeitsquote wird nicht zugesichert, soweit sie nicht ausdrücklich gesondert in Textform vereinbart ist.
(2) Übergabepunkt für die Verfügbarkeit ist der Ausgang des vom Anbieter genutzten Rechenzentrums in das Internet. Nicht in die Verfügbarkeit einzurechnen sind Zeiten, in denen die Software aus Gründen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters nicht erreichbar ist (insbesondere Störungen des Internets, höhere Gewalt, Ausfälle von Drittleistungen) sowie angekündigte Wartungsfenster.
(3) Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, im Voraus angekündigt und in nutzungsarme Zeiten gelegt.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, die Software fortlaufend weiterzuentwickeln, anzupassen und zu aktualisieren, soweit der vertragliche Hauptleistungszweck dadurch nicht wesentlich beeinträchtigt wird. Bei nicht nur unerheblichen Einschränkungen wesentlicher Funktionen kündigt der Anbieter diese rechtzeitig an; dem Kunden steht in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zu.
(5) Als „Beta", „Vorschau" oder „Test" gekennzeichnete Funktionen werden ohne Gewähr und ohne Anspruch auf dauerhafte Verfügbarkeit bereitgestellt.
(1) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Besteht der Verdacht eines Missbrauchs, informiert der Kunde den Anbieter unverzüglich und ändert die betroffenen Zugangsdaten.
(2) Der Kunde nutzt die Software nur im Rahmen der vertraglichen und gesetzlichen Bestimmungen. Untersagt sind insbesondere eine missbräuchliche oder rechtswidrige Nutzung, das Einbringen von Schadsoftware, Maßnahmen, die die Plattform oder andere Nutzer beeinträchtigen, sowie automatisierte Massenabfragen außerhalb der dafür vorgesehenen Schnittstellen.
(3) Der Kunde stellt keine rechtswidrigen Inhalte ein und beachtet die Rechte Dritter, insbesondere Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Datenschutzrechte.
(4) Der Kunde ist für die von ihm und seinen Nutzern eingestellten Inhalte allein verantwortlich (§ 6).
(5) Der Kunde erfüllt die ihn treffenden gesetzlichen Pflichten in eigener Verantwortung. Dies umfasst insbesondere seine datenschutzrechtlichen Pflichten als Verantwortlicher (Art. 4 Nr. 7 DSGVO) gegenüber den von ihm verarbeiteten Personen — etwa die Sicherstellung einer Rechtsgrundlage, die Erfüllung von Informationspflichten und die Wahrung von Betroffenenrechten.
(6) Der Kunde stellt die für die Nutzung erforderlichen technischen Voraussetzungen (insbesondere einen aktuellen Webbrowser und einen geeigneten Internetzugang) bereit und wirkt im erforderlichen Umfang an der Vertragsdurchführung mit.
(7) Der Kunde ist gehalten, die für ihn wichtigen Daten in angemessenen Abständen über die bereitgestellten Export- und Sicherungsfunktionen selbst zu sichern.
(1) Die Inhalte des Kunden bleiben dem Kunden zugeordnet. Der Anbieter erlangt an ihnen keine Rechte, die über die zur Vertragsdurchführung erforderliche Nutzung hinausgehen.
(2) Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die Inhalte des Kunden auf Rechtmäßigkeit zu prüfen, und macht sich diese nicht zu eigen.
(3) Freistellung: Stellt der Kunde rechtswidrige Inhalte ein oder nutzt er die Software rechtswidrig, stellt er den Anbieter auf erstes Anfordern von allen Ansprüchen Dritter einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung frei, die wegen dieser Inhalte oder Nutzung gegen den Anbieter geltend gemacht werden, soweit der Kunde die Rechtsverletzung zu vertreten hat.
(4) Bei begründetem Verdacht rechtswidriger Inhalte oder rechtswidriger Nutzung ist der Anbieter berechtigt, betroffene Inhalte vorübergehend zu sperren oder zu entfernen. Der Anbieter informiert den Kunden hierüber, soweit dem keine gesetzlichen Pflichten entgegenstehen.
(1) Der Anbieter beachtet die geltenden Datenschutzbestimmungen. Einzelheiten zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Website und der Vertragsanbahnung ergeben sich aus der Datenschutzerklärung unter arch-scale.com/datenschutz.
(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet (insbesondere die im CRM gespeicherten Inhalte des Kunden), erfolgt dies als Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO. Hierzu schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV); dieser wird dem Kunden spätestens bei Vertragsschluss bzw. auf Anfrage in Textform zur Verfügung gestellt. Der AVV hat Vorrang, soweit er datenschutzrechtliche Fragen regelt.
(3) Datenschutzrechtlich Verantwortlicher für die Inhalte des Kunden ist der Kunde.
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Software im vertraglich vereinbarten Umfang für eigene geschäftliche Zwecke über das Internet zu nutzen.
(2) Über Absatz 1 hinausgehende Rechte werden nicht eingeräumt. Insbesondere besteht kein Anspruch auf Überlassung des Quellcodes; eine Bearbeitung, Dekompilierung oder ein Reverse Engineering über das gesetzlich zwingend Zulässige hinaus sowie eine Vermietung oder sonstige Überlassung an Dritte sind unzulässig.
(3) Marken, Logos, Texte und sonstige geschützte Inhalte des Anbieters bleiben dessen Eigentum.
(4) Der Anbieter ist berechtigt, anonymisierte und aggregierte Nutzungsdaten, die keinen Personenbezug aufweisen, zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Software zu verwenden.
(1) Es gelten die Preise der vom Kunden gewählten Leistungsstufe. Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Die Vergütung wird im Voraus für die jeweilige Abrechnungsperiode (derzeit monatlich) fällig.
(3) Die Zahlung erfolgt über den vom Anbieter angebotenen Zahlungsdienstleister. Der Kunde stellt ein gültiges Zahlungsmittel und ausreichende Deckung sicher.
(4) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen. Der Anbieter ist berechtigt, nach erfolgloser Mahnung den Zugang zur Software bis zum vollständigen Ausgleich vorübergehend zu sperren. Die Inhalte des Kunden werden während der Sperrung nach Maßgabe von § 10 Abs. 4 vorgehalten.
(5) Preisanpassung: Der Anbieter ist berechtigt, die Preise für künftige Abrechnungsperioden anzupassen. Eine Anpassung wird dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Erhöht sich der Preis, steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Anpassung zu; hierauf wird in der Mitteilung hingewiesen.
(1) Der Vertrag wird mit der gewählten Abrechnungsperiode geschlossen. Beim Monatsabonnement verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen weiteren Monat, sofern er nicht zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats gekündigt wird.
(2) Die ordentliche Kündigung bedarf der Textform (E-Mail genügt) oder erfolgt über die in der Software bereitgestellte Kündigungsfunktion.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere bei erheblicher Vertragsverletzung, fortgesetztem Zahlungsverzug trotz Mahnung oder missbräuchlicher Nutzung vor.
(4) Nach Beendigung des Vertrags stellt der Anbieter dem Kunden die Inhalte für einen Zeitraum von 30 Tagen zum Export bereit. Nach Ablauf dieser Frist werden die Inhalte nach Maßgabe der geltenden Aufbewahrungs- und Löschfristen des Anbieters gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
(1) Der Anbieter überlässt und erhält die Software in einem zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand (§ 535 Abs. 1 S. 2 BGB).
(2) Mängel sind dem Anbieter unverzüglich in nachvollziehbarer Form anzuzeigen. Der Anbieter beseitigt anzeigepflichtige Mängel innerhalb angemessener Frist. Nur unerhebliche Beeinträchtigungen der Gebrauchstauglichkeit begründen keine Mängelansprüche.
(3) Die verschuldensunabhängige Haftung des Anbieters für bei Vertragsschluss bereits vorhandene Mängel nach § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB ist ausgeschlossen (siehe § 12 Abs. 5).
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen, für Schäden aus einer ausdrücklich übernommenen Garantie sowie für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen.
(3) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf.
(4) Eine darüber hinausgehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen.
(5) Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel nach § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB wird ausgeschlossen.
(6) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, in dem ein Schaden auch bei einer ordnungsgemäßen und regelmäßigen Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre.
(7) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(1) Wird der Anbieter durch höhere Gewalt an der rechtzeitigen oder vollständigen Erbringung seiner Leistungen gehindert, ist er für die Dauer und im Umfang der Behinderung von seinen Leistungspflichten befreit. Als höhere Gewalt gelten alle vom Anbieter nicht beeinflussbaren Ereignisse, insbesondere Naturkatastrophen, Stromausfälle, Streiks, Pandemien, behördliche Maßnahmen sowie nicht zu vertretende Ausfälle von Telekommunikationsnetzen oder Drittdienstleistern.
(2) Der Anbieter informiert den Kunden unverzüglich über den Eintritt höherer Gewalt. Dauert die Behinderung länger als sechs Wochen an, ist jede Partei berechtigt, den Vertrag zu kündigen.
(1) Der Anbieter kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies zur Anpassung an veränderte Umstände — etwa eine geänderte Rechtslage, höchstrichterliche Rechtsprechung, technische Entwicklungen oder Änderungen des Funktionsumfangs — erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt.
(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden der Änderungen, gelten diese als angenommen; auf diese Folge und auf das Widerspruchsrecht wird in der Mitteilung gesondert hingewiesen. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Hude, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Der Anbieter ist auch berechtigt, am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu klagen.
(3) Erfüllungsort ist der Sitz des Anbieters (Hude).
(4) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
(5) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.